Leopold Rosenmayr (auth.), Leopold Rosenmayr Prof. Dr.,'s Arbeit — Freizeit — Lebenszeit: Grundlagenforschungen zu PDF

By Leopold Rosenmayr (auth.), Leopold Rosenmayr Prof. Dr., Franz Kolland Dr. (eds.)

ISBN-10: 3322840301

ISBN-13: 9783322840301

ISBN-10: 3531119346

ISBN-13: 9783531119342

Die hier vorgelegten Ergebnisse stellen im wesentlichen folgende Zusam­ menhänge klar: Mit steigendem regulate steigen bis zur Altersgruppe der 40-50jährigen sowohl die Gesamtzahl der angegebenen beruflichen Belastungen, als auch die der chronischen Erkrankungen. Bei den höheren Altersgruppen nimmt die Gesamtzahl der angegebenen Belastungen ab, die Anzahl der chronischen Erkrankungen steigt hingegen mit steigendem modify weiter an. Der scheinbare Rückgang beruflicher Beanspruchungen in der Alters­ gruppe der über 60jährigen ist erklärungsbedürftig. Als wahrscheinlichste Erklärung scheint uns ein Selektionsprozeß wirksam zu sein. Eine weitere denkbare Erklärung wäre größere Resistenz der älteren Arbeitnehmer gegen­ über Belastungen. Gegen eine solche Erklärung sprechen allerdings nicht nur unsere Daten, die es unwahrscheinlich erscheinen lassen, daß die Sensibilität bis zum regulate von etwa 50 ansteigt und dann wieder geringer wird, sondern auch die zitierten arbeitswissenschaftlichen Erfahrungen, die dafür sprechen, daß eine Tendenz besteht, ältere Arbeitnehmer auf eher weniger belastete Arbeitsplätze zu versetzen. Wir halten additionally die Erklärung eines Selektionsef­ fektes für die wahrscheinlichere. Der Zusammenhang zwischen chronischen Erkrankungen und beruflichen Belastungen ist deutlich erkennbar. Befragte mit einer höheren Anzahl an perzipierten beruflichen Belastungen haben eine höhere Anzahl chronischer Erkrankungen als solche mit einer niedrigen Anzahl beruflicher Belastungen.

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Hier gibt es viele Berechnungsformen; kürzlich wurde einem Politiker das Zitat in den Mund gelegt: "Wer von 35 Stunden redet, kennt die Zahlen nicht. Schon jetzt werden im Schnitt durch Krankheit, Urlaub und Schulung nur 31,8 Stunden gearbeitet". Wobei die bereits zitierte Resolution der A WMF als Dachorganisation von 56 medizinischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften darauf hinweist, "daß die medizinische Wissenschaft keine medizinisch haltbaren Gründe nennen kann, warum ... der Krankenstand in der Bundesrepublik um ein Vielfaches höher liegt als in vielen anderen Ländern" (1983, S.

Dresden: Steinkopff 1975. FRIEDMAN, E. : The meaning of work and retirement. Chicago: University of Chicago Press 1971, S. 139 - 150. : Sozialpolitische Erwägungen zur Frage der Altersgrenze. In: SCHUBERT, R. ): Flexibilität der Altersgrenze. Darmstadt: Steinkopff 1969, S. 84-86. GEIL, K. : Ruhestand nach freier Wahl. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Umwelt Rheinland Pfalz, Mainz 1983. : Der Körper als Werkzeug - der Körper als Werkstück: die Professionalisierung der Beziehung von Körper und Arbeit.

Beobachtungen, die zu der Bezeichnung "Pensionierungsschock" oder "Pensionierungstod" geführt haben (STAUDER 1955). Die dritte falsche Annahme ist, daß der Mensch nur des Geldverdienens wegen arbeite, so daß man - bei entsprechender finanzieller Abfindung bzw. bei einer hohen Ausgleichszahlung (von verschiedenen Firmen geradezu als "Lockmittel" eingesetzt) - dem Älteren nur einen Gefallen erweist. Statt dessen ist die vielseitige persönliche Bedeutsamkeit der Arbeit erwiesen. Geldverdienen ist nur ein Motiv unter vielen anderen (FRIEDMAN und HAVIGHURST 1954, GORDON 1961, vgl.

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by Edward
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